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Politik

Pressemitteilung zum Kampagnenauftakt

Initiative BERLIN.KANN.MEHR! startet breite „Mut Stadt Wut“-Kampagne gegen Enteignung und Mietendeckel

 

 

Berlin, 22.08.2019 – Die Initiative BERLIN.KANN.MEHR! hat heute die Berlin-weite Kampagne „MUT STADT WUT“ gestartet. Das Bündnis aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und dem sozialen Bereich möchte hiermit auf grobe Missstände in der öffentlichen Debatte über die Themen Enteignung und Mietendeckel aufmerksam machen. Die Kampagne über Social Media und breit gestreute, starke Präsenz im öffentlichen Raum ist bis Ende 2020 geplant und nur der Startschuss für weitere Kampagnen der Initiative zu anderen Themen.

„Enteignungen und ein Mietendeckel sind die absolut falschen Instrumente, um die aktuellen Probleme auf dem Berliner Immobilienmarkt zu lösen“, erklärte Tim Kauermann, Vorsitzender von BERLIN.KANN.MEHR! auf der heutigen Auftakt-Pressekonferenz der Kampagne. „Beide Instrumente nehmen allen Akteuren Planungssicherheit. Sie verhindern damit insbesondere Investitionen in Neubau, der für unsere wachsende Stadt unglaublich wichtig ist und nicht allein durch die städtischen Unternehmen abgedeckt werden kann. Berlin wächst und die aktuellen Fertigstellungsahlen zeigen, dass wir bereits jetzt den Mindestbedarf von jährlich 20.000 neuen Wohnungen bis 2021 nicht erreichen werden.“

 

Enteignungen und Mietendeckel zeigen nur größeres gesellschaftliches Problem

 

Doch der Initiative geht es um deutlich mehr als die Tatsache, dass Berlins Wachstum durch Enteignungen und Mietendeckel nicht nachhaltig gestaltet werden kann. Sie sieht in der gesamten öffentlichen Debatte kein Suchen nach Lösungen im Sinne aller Bürger, sondern lediglich Polemik und Gegeneinander: „Die aktuelle Immobiliendebatte zeigt, dass in unserer Gesellschaft, aber vor allem in der Politik grundlegende Werte und Prinzipien längst nicht mehr eingehalten werden. In Berlin etabliert sich eine Parteien- und Klientelpolitik, die schon lange nicht mehr nach durchdachten Lösungen für die Bürger sucht“, so Kauermann weiter. „Wir vermissen vor allem Werte wie Verantwortung, Klarheit und Rechtsstaatlichkeit, Nachhaltigkeit, soziale Marktwirtschaft und ein Miteinander.“

Nach Aussage der Initiative werde diese gesellschaftliche und politische Fehlentwicklung aktuell vor allem an der Wohnungsfrage sichtbar. Sie möchte daher einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anstoßen, in dem Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und dem sozialen Bereich die obigen Werte vertreten und gemeinsam Lösungen entwickeln, um Berlin für alle Berliner voranzubringen.

 

Kampagne mit konkreten Forderungen und Vorschlägen an die Politik

 

Die „MUT STADT WUT“-Kampagne ist bereits seit letztem Montag an prominenten Plätzen wie der Straße des 17. Juni sichtbar. Mit der heutigen Pressekonferenz sind zudem die Homepages und Social Media-Kanäle von Initiative und Kampagne an den Start gegangen.

In den kommenden Monaten werden hier und an öffentlichen Plätzen der Stadt vor allem Kernforderungen an die Politik, aber gleichzeitig auch Lösungsvorschläge aus dem Manifest hervorgehoben, die den Berliner Wohnungsmangel aus Sicht der Initiative maßgeblich verringern können:

Das Manifest von BERLIN.KANN.MEHR! und seine kompletten Inhalte finden Sie hier.

Über die Initiative BERLIN.KANN.MEHR!

Die Initiative BERLIN.KANN.MEHR! will einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anstoßen, in dem Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und dem sozialen Bereich die Werte Verantwortung, Klarheit und Rechtsstaatlichkeit, Nachhaltigkeit, soziale Marktwirtschaft und Miteinander vertreten. Gemeinsam will sie Lösungen entwickeln, um Berlin für alle Berlinerinnen und Berliner voranzubringen und das Wachstum der Stadt nachhaltig zu gestalten. Da diese Werte aktuell vor allem in der Immobiliendebatte ins Hintertreffen geraten sind, hat sie ein Manifest mit sechs Kernforderungen an die Politik verfasst.

https://berlin-kann-mehr.de 

Twitter: Twitter.com/berlinkannmehr
Facebook: Facebook.de/berlinkannmehr

 

Bildmaterial Tim Kauermann finden Sie hier

Tim Kauermann, Vorsitzender der Initiative BERLIN.KANN.MEHR!

Pressekontakt:
Pressestelle BERLIN.KANN.MEHR!
Jakob Baugirdis
T: +49 30 9599 99170
E: berlin-kann-mehr@orcavanloon.de

Aktuelle Kampagnenmotive zum Download:

Downloadlink

22. Aug 2019 

Protest-Aktion von Mut Stadt Wut auf EXPO REAL

Große Gummifüße und scheppernde Deckel machten gestern auf der EXPO REAL in München deutlich, was dem Wohnungsmarkt der Hauptstadt blüht: Der Mietendeckel wird dem Berliner Senat auf die Füße fallen. Unsere Initiative nutzte den gestrigen Messetag, um bildstark auf die Argumente der Kampagne Mut Stadt Wut aufmerksam zu machen.Stiller Protest…weiter lesen

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Mieterverein ignoriert Warnungen vor Mietendeckel

„Wenn ich jetzt schon über die negativen Konsequenzen nachdenke, würde ich dieses Instrument Mietendeckel natürlich von vornherein ganz schön schwächen.“ – So kommentierte Wibke Werner, stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, gestern die Folgen des Mietendeckels gegenüber dem RBB.Für unseren Sprecher von BERLIN.KANN.MEHR!, Tim Kauermann, ist dies die Bestätigung für die…weiter lesen

Mietendeckel Transparent - Mut Stadt Wut

Berliner Mietendeckel verschenkt Potential für Klimaschutz

Unter dem Motto #AlleFürsKlima wird heute gestreikt. Die Demonstranten fordern die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens und die anhaltende Klimazerstörung gemeinsam zu stoppen. Der Berliner Senat streikt auch. Aber leider gegen den Klimaschutz. Denn er zerstört mit dem Mietendeckel gerade die eigenen ambitionierten Ziele einer klimaneutralen Stadt bis 2050.Mietendeckel – Gift…weiter lesen

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