Header-Bild mit News - Bleib auf dem aktuellsten Stand, wir informieren Dich.
HomeNewsWarnungen vor Mietendeckel

Mietendeckel

Mieterverein ignoriert Warnungen vor Mietendeckel

„Berliner Mieterverein schlägt Mietern ins Gesicht“

 

„Wenn ich jetzt schon über die negativen Konsequenzen nachdenke, würde ich dieses Instrument Mietendeckel natürlich von vornherein ganz schön schwächen.“ – So kommentierte Wibke Werner, stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, gestern die Folgen des Mietendeckels gegenüber dem RBB.

Für unseren Sprecher von BERLIN.KANN.MEHR!, Tim Kauermann, ist dies die Bestätigung für die Warnungen, die unsere erste Kampagne Mut-Stadt-Wut in die Debatte einbringt: „Der Mieterverein schlägt damit Berlins Mietern so was von ins Gesicht. Wenn Frau Werner sagt, dass es beim Mieterverein ‚momentan nicht Thema‘ ist, dass es ,einen Mietspiegel jetzt erstmal nicht mehr geben wird‘, zeigt das für mich leider, dass Probleme einfach ausgeblendet werden, die der Mietendeckel eben für Berlins Mieter mit sich bringt“.

Damit zeigen die Mietervertreter außerdem selbst auf, warum der Mietendeckel ein politscher Schlag ins Wasser ist und den Mietern massive Risiken aufbürdet. Denn er löst nicht die eigentlichen Probleme, sondern verschärft sie noch. Und eines davon ist das Ausbleiben eines Mietspiegels für die Zeit nach dem Experiment von Rot-Rot-Grün. Denn dieser muss sich auf einen unbeeinflussten Markt beziehen, was während des Mietendeckels gerade nicht der Fall wäre. Diese negativen Folgen nicht deutlich aufzuzeigen und in der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen, ist unverantwortlich.

So wird frühestens 2030 mit einem neuen, rechtssichern Mietspiegel zu rechnen sein. Doch ohne das von Mieter- und Vermieterverbänden ausgehandelte Instrument stehen die Mieter jahrelang ohne ausreichende Rechtssicherheit da: Die Mechanismen der Vergleichsmiete durch drei Vergleichswohnungen sind intransparent und für Mieter und gerade auch für Kleinvermieter ein Problem.

In dem Interview mit dem RBB wird vom Mieterverein außerdem behauptet, dass die Vermieter Leerstand befürchten müssten, wenn Sie die Mieten nach dem Mietendeckel unverhältnismäßig anheben. Das führt natürlich komplett an der Realität vorbei: Berlin ist eine attraktive Stadt und die Situation auf dem Wohnungsmarkt wird sich durch den Mietendeckel noch verschärfen. Der Vermieter wird wohlhabende Interessenten finden, bezahlbarer Wohnraum wird hingegen dadurch nicht geschaffen.

Die Initiative BERLIN.KANN.MEHR! fordert mit der Kampagne Mut-Stadt-Wut dazu auf, Lösungen zu finden, die nachhaltig und langfristig gedacht sind und bezahlbaren Wohnraum für alle Alt- und Neuberliner sichern. Über seine negativen Folgen zu sprechen, schwächt vielleicht einen möglichen Mietendeckel. Da hat der Mieterverein Recht. Aber sollen wir künftige Probleme einfach weg ignorieren, wenn wir eigentlich Probleme lösen wollen? Verantwortliches und nachhaltiges Verhalten sieht anders aus. Wo ist die Politik, die dafür steht?

25. Sep 2019 

Protest-Aktion von Mut Stadt Wut auf EXPO REAL

Große Gummifüße und scheppernde Deckel machten gestern auf der EXPO REAL in München deutlich, was dem Wohnungsmarkt der Hauptstadt blüht: Der Mietendeckel wird dem Berliner Senat auf die Füße fallen. Unsere Initiative nutzte den gestrigen Messetag, um bildstark auf die Argumente der Kampagne Mut Stadt Wut aufmerksam zu machen.Stiller Protest…weiter lesen

Mietendeckel Transparent - Mut Stadt Wut

Mieterverein ignoriert Warnungen vor Mietendeckel

„Wenn ich jetzt schon über die negativen Konsequenzen nachdenke, würde ich dieses Instrument Mietendeckel natürlich von vornherein ganz schön schwächen.“ – So kommentierte Wibke Werner, stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, gestern die Folgen des Mietendeckels gegenüber dem RBB.Für unseren Sprecher von BERLIN.KANN.MEHR!, Tim Kauermann, ist dies die Bestätigung für die…weiter lesen

Mietendeckel Transparent - Mut Stadt Wut

Berliner Mietendeckel verschenkt Potential für Klimaschutz

Unter dem Motto #AlleFürsKlima wird heute gestreikt. Die Demonstranten fordern die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens und die anhaltende Klimazerstörung gemeinsam zu stoppen. Der Berliner Senat streikt auch. Aber leider gegen den Klimaschutz. Denn er zerstört mit dem Mietendeckel gerade die eigenen ambitionierten Ziele einer klimaneutralen Stadt bis 2050.Mietendeckel – Gift…weiter lesen

Mietendeckel Transparent - Mut Stadt Wut